Von Humankapital zu reden ist unanständig!

04. April 2012

Von Personal oder gar von Humankapital zu reden ist unanständig. Aber wie sollen wir’s denn nennen? Bei uns hießen die Mitarbeiter früher Mitglieder unseres Ensembles, bei Walt Disney gab’s keine Personalabteilung sondern eine Castingabteilung, bei uns heißt Kündigung immer noch Beendigung des Engagements. Ich hab mal bei einem meiner wichtigsten geistigen Mentoren gegoogelt was ein Tom Peters früher zu dem Thema sagte und heute – Ich war erstaunt. Früher hieß es Mitarbeiter sind wichtig, Starke Mitarbeiter als Slogan, wir haben mit neuen Mitarbeitern vakante stellen gefüllt, wir brauchen konkurrenzfähige Vergütungen, Schulung war eine Abteilung, Frauen lagen weit hinten, Menschen wollten einen sicheren Job mit Aufstiegsmöglichkeiten. Heute sieht es ganz anders aus. Mitarbeiter sind alles. Starke Mitarbeiter sind eine Strategie eines Unternehmens. Unser Umweg im Schindlerhof – fast ein bisschen bauerschlau – über Mirarbeiterorientierung zu einer hohen Kundenbegeisterung zu kommen. Sie können mit neuen Mitarbeitern einem Unternehmen Größe geben. Wir brauchen exzellente Vergütungspakete, Schulung ist eine Passion, Schulung ist eine Obsession, Frauen stehen heute weit vorne und Menschen wollen einen attraktiven spannenden Arbeitsplatz und keinen Job von der Wiege bis zur Bahre.

Berücksichtigen sie das bitte.

Es gibt ein Leben vor dem Tod!

07. März 2012

Wissen wir wirklich ob es ein Leben nach dem Tod gibt? Eines wissen wir – es gibt eines vorher und das dürfen Sie so gestalten wie Sie möchten! Da geht es nicht nur um Arbeit es geht auch um Freizeit, um Vergnügen.

Jetzt kennen wir ja alle die Work-Life-Balance von der ständig geredet wird. Ich hab noch nie jemanden im Leben kennen gelernt, der sie perfekt im Gleichgewicht hat. Der eher freizeitorientierte Mensch, bei dem geht die Waagschale in Richtung Privatleben. Der Vollblutunternehmer, der verzichtet auch immer wieder mal auf eine Woche Urlaub, weil das Unternehmen den größeren Vorrang hat.

Dennoch ist Freizeitgestaltung äußerst wichtig, weil ohne Freizeit irgendwann keine Leistung mehr möglich ist. Und das ist bei jedem was anderes. Meine Frau geht gerne in Konzerte, sie liebt Festspiele von Bayreuth bis Salzburg. Ich muss in die Natur, ich brauche einen Hund, ich kann ohne Hund nicht leben. Und mein Flora-Mädchen erfüllt einen ganz schönen Teil meiner emotionalen Bedürfnisse.

Also leben Sie Ihr Leben und träumen Sie’s nicht!

Sie entscheiden – Adler oder Krähe, die in Scharen fliegt. Beides funktioniert!

24. Januar 2012

Am Anfang jeder erfolgreichen Selbstständigkeit steht Daniel Düsentrieb – die richtige Geschäftsidee. Wenn Sie die haben, können Sie direkt loslegen. Aber nicht jeder hat sie.

Welche Möglichkeit gäbe es dann? Viele!

Zichtausende Unternehmer haben keinen Nachfolger und suchen jemanden, der das Geschäft übernimmt. Es gibt wunderbare, bewährte Franchisemodelle, wo Sie auf einen fahrenden Zug aufspringen können.

Erste Entscheidung ist also „Hab ich die richtige Idee selbst oder benutze ich eine zweite, eine fremde? Die nächste Frage, die sich stellt ist die „Schaffen Sie es alleine, mit ihrer Persönlichkeit, mit Ihrem Start-up-Unternehmen eine kleine starke Marke aufzubauen?“ Dann ist keine fremde Hilfe mehr nötig. Adler fliegen immer alleine! Oder ist es für Sie besser unter das Dach einer starken Dachmarke zu schlüpfen? Das wäre dann eine Kooperation. Die gibt’s in vielen, vielen Branchen. Mit Ihrem Geld wird natürlich dann auch diese fremde Dachmarke finanziert, aber es funktioniert.

Sie entscheiden – Adler oder Krähe, die in Scharen fliegt. Beides funktioniert!

Es gibt im Leben eigentlich keine Zufälle, es gibt nur Möglichkeiten

15. Dezember 2011

Es gibt im Leben eigentlich keine Zufälle, es gibt nur Möglichkeiten. Altes deutsches Sprichwort: Der Zufall bevorzugt immer den vorbereiteten Geist. Das heißt im Klartext: Kaum wissen Sie, was Sie möchten geschieht es auch schon.

Auf der einen Seite Reinhard Sprenger – sein letztes Buch, das ich sehr schätze – „Der dressierte Bürger“. Wir im Staat, vom Staat umklammert, überbürokratisiert. Kein Wunder, dass immer weniger Menschen Lust haben sich selbstständig zu machen, wir haben weniger als 10 %.

Auf der anderen Seite juckt’s uns aber doch. Alles was ich mir vorstellen kann, kann ich erreichen und das klappt tatsächlich, denn es gibt ein Gesetz der Anziehung. Wenn Sie’s wirklich möchten – ich möchte sie dabei unterstützen sich selbständig zu machen – wenn sie sich’s vorstellen können, erreichen Sie’s auch und Sie dürfen sich nicht verrückt machen lassen von der anderen Seite. Vertrauen Sie auf dieses Gesetz der Anziehung. Das was wir denken geschieht.

Das Leben ist ein großes kalt-warmes Buffet: Es liegt alles drauf, was wir wollen, wir brauchen nur zuzugreifen.
Bestellen sie Ihre Wünsche!

Positives Denken

09. November 2011

Heute geht es um’s positve Denken. Manche können es gar nicht mehr hören “Tschakka, tschakka, tschakka!”

Positives Denken ist aber in der Tat die einzige Antwort auf geistiges Aids.

Positives Denken hat aber auch seine Begrenzungen. Professor Viktor Frankl sagte: „Sinnvoll ist nur, was im Rahmen meiner Gestaltungsmöglichkeiten liegt“

Bei meiner Figur nicht sinnvoll: Galopprennpferde zum Sieg zu reiten.
Nicht sinnvoll sich einzubilden 100 m Weltrekord zu laufen – Kugelstoßen eher.
Was liegt im Rahmen Ihrer Gestaltungsmöglichkeiten?
Dieses Suppenhuhn kann sich noch so oft einbilden zu fliegen wie ein Adler – klappt nicht! Hier ist der Beweis…

Ihre Grabrede

16. August 2011

Ich hoffe, dass Sie die kleine Analyse aus dem letzten Blog überlebt haben ohne dass es zu schmerzhaft für Sie war.

 

Jetzt die versprochenen angefangenen Sätze – wieder Satzergänzungs- übungen – um an Ihre persönliche Vision zu kommen. Die Quelle bei den folgenden Fragen ist mein Freund und Mentor Professor Dr. Peter Warschawski von der Johns Hopkins University in Baltimore.

 

Sie schreiben ihre eigene Grabrede. Sie stellen sich vor sie lägen in der Kiste, 105 Jahre alt geworden. Was möchten Sie jetzt hören?

 

Als Mensch war sie/er vor allem…

Ihre/Seine besondere Aufmerksamkeit galt stets…

Ihr/Ihm mangelte es aber an…

Wichtige Entscheidungen traf sie/er stets nach dem Kriterium, dass…

Wenn sie/er sich etwas vornahm, konnte man sich sicher sein dass…

Eines schob sie/er immer vor sich her…

Wenn alles schief ging – darauf konnte man sich bei ihr/ihm immer verlassen…

 

Wenn Sie das einmal ausformuliert haben, dann haben sie so eine Zwei-Liter-Kanne Kaffee gekocht. Die müssen Sie jetzt noch reduzieren auf einen Espresso Double. Stellen Sie sich Ihren Grabstein vor – sie haben nur Platz für einen Satz.

Welcher Satz sollte die Summe Ihres Lebens sein?

 

Viel Freude!

Was treibt Sie eigentlich an?

27. Juli 2011

Beruflicher Erfolg oder unternehmerischer Erfolg ist ohne persönlichen Erfolg überhaupt nicht möglich. Ich lese Ihnen jetzt mal ein paar Fragen vor, die Ihnen helfen können, herauszufinden „what makes you tick“ – Beginnend mit einer Situationsanalyse natürlich, die kann weh tun.

Führen sie die angefangenen Sätze einfach zu Ende.

Mein besonderes Talent ist… 

Egal was passiert, ich war immer fähig zu… 

Es ist ein Glück für mich, dass ich eine Person bin, die…

Ich habe es leichter als Andere, weil…

Wenn ich nur loskommen könnte von…

Es ist mir immer schwer gefallen…

Meine schlechteste Eigenschaft ist… – da können Sie ein verregnetes Wochenende drüber meditieren!

Mein Leben würde einfacher werden wenn…

Welche Teile von mir finde ich schwierig zu akzeptieren?

Welche Teile von mir helfen mir auf meinem Weg?

Und die Gretchenfrage: was ist das tiefste Bedürfnis meines Herzens?

Satzergänzugsübungen – halbe Sätze, die sie einfach zu Ende führen, ohne groß darüber nachzudenken.

In meinem nächsten Blog komme ich dann zum zweiten Schritt: „Wie komme ich zu meiner persönlichen Vision?“

Als ich mein Hotel, den Schindlerhof 1984 eröffnete, hatte ich 78% Eigenkapitalrendite

24. Juni 2011

 

Ich finde es sehr schade, dass in unserem Land einem Josef Ackermann (Chef der Deutschen Bank) ständig vorgeworfen wird, er will 20% Eigenkapitalrendite.
Als ich mein Hotel, den Schindlerhof 1984 eröffnete, hatte ich 78% Eigenkapitalrendite.

Was ist an diesem Ziel „20%“ unanständig?
Gewinne zu machen ist die sozialste aller Aufgaben.
Und das müssen wir unseren Mitarbeitern immer wieder verklickern. Damit der Linksruck in unserer Gesellschaft gestoppt wird. Damit Schluss ist mit dieser Neidgesellschaft. Weil nur mit Gewinnen lassen sich wunderbare Dinge machen, Wachstum generieren, Arbeitsplätze schaffen, Investitionsstaus verhindern und natürlich andere Mittelstandsbetriebe in der Region fördern, indem wir ihnen Aufträge geben.
Ein wunderbares Gefühl!

Ein erfolgreiches Unternehmen beginnt immer mit Daniel Düsentrieb – Der richtigen Geschäftsidee!

23. Mai 2011

Sie können an keiner Hochschule der Welt die Tragfähigkeit einer Geschäftsidee erlernen.
Was sie lernen können ist die Erstellung von Businessplänen, also Kaffeesatzleserei.
Dinge, die Sie für die Bank brauchen um eine Finanzierung zu hinzukriegen. Aber die eigentliche Geschäftsidee, das ist der Instinkt, der Bauch, die Nase eines Unternehmers/ einer Unternehmerin just in time, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort, mit der richtigen Idee zu sein.

Meine Empfehlung für alle, die die Gründung noch vor sich haben:
Nutzen Sie jeden Urlaub um in Länder zu fahren, die sie noch nicht kennen, die vielleicht mit Ihrem Thema zu tun haben.
Fahren Sie auf Messen, sammeln sie Ideen weltweit.
Legen sie sich einen Ideenpool an, damit sie hier keinen gravierenden Fehler begehen.
Sie können Ihr Unternehmen bei einer schlechten Geschäftsidee noch so gut führen, Sie würden lediglich Ihren Leidensweg verlängern, weil Sie damit nicht erfolgreich sein können.

Welchen Arbeitsstil pflegen Sie?

04. Mai 2011

Ich darf Ihnen meinen kurz vorstellen:

Der Bereich in dem ich mich immer aufhalte, wenn ich im Büro bin, ist der Dreamer’s space.

Ein leerer Schreibtisch, eine frische Tasse Kaffee. Hier haben Bedenkenträger nichts zu suchen, hier werden viele Ideen geboren.

Die Idee geht dann quer durch den Raum zu meiner Assistentin Meike. Und Meike ist dafür verantwortlich die Idee auf die Straße zu bringen. Bei ihr steht am Schreibtisch „Realisierer Raum“. Sie hat ganz andere Talente als ich: Wer erledigt was bis wann? Excel-Sheets, Metaplantechnik, Moderierte Besprechungen.

Und bevor wir Geld ausgeben treffen wir uns noch einmal in der Mitte. Das haben wir ganz bequem gestaltet, und hier steht an der Decke, wiederum vom Künstler gestaltet „Sweat Box“ (Schwitzkasten). Hier führen wir die Bankgespräche, hier holen wir die Führungskräfte mit hinzu, die den worst-case sehr gut visualisieren können, eine wichtige Energie.

Nur, bleiben Sie nicht zulange in diesem Schwitzkasten, sonst geht nichts voran.