Früher wurde noch unterschieden zwischen Großunternehmen und sogenannten KMUs (Klein- und Mittelunternehmen). Diese Unterscheidung ist nicht mehr zeitgemäß. Wir sehen heute UGUs (Unternehmergeführte Unternehmen) und Managergeführte Unternehmen.
Und da liegen große Unterschiede.
Ein Manager ist noch lang kein Leader, ist also noch lange kein Unternehmer, weil es ja nicht um sein eigenes Geld geht. Die Unterschiede sind aus meiner Sicht sehr subjektiv, ein bisschen überzeichnet sind es folgende:
Manager sind praktisch veranlagt – Leader visionär.
Manager vernünftig – Leader experimentell.
Manager wollen eine Entscheidung, nur so geht es (Einzimmerwohnung im Kopf) – Leader optionales Denken (Zwölfzimmerwohnung), ein Mehrbrillensystem.
Manager sind sehr gut auf der linken oberen Gehirnhemisphäre – Leader sind eher intuitiv, vertrauen ihrem Bauch.
Manager sind ordentlich, haben gute Manieren – Die anderen sind eher chaotisch und sind leidenschaftlich.
Der größte Unterschied: Manager müssen sich alles erarbeiten, so wie es in der Bibel steht, im Schweiße ihres Angesichtes. Und Leader kreieren. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie gearbeitet. Ich habe lediglich den Sandkasten in Bamberg, wo ich aufgewachsen bin, gegen einen viel geileren Abenteuerspielplatz für Erwachsene ausgetauscht.
Wenn Sie gestalten dürfen, merken Sie gar nicht ob Sie 10, 12 oder 14 Stunden zugange waren. Wenn Sie natürlich nur ausführen müssen, was andere vorgeben, dann kann ein 8-Stunden-Tag sehr lang sein.

Ich bin jetzt fast 15 Jahre “Unternehmer” und habe es leider noch nicht geschafft ausschließlich “Leader” zu sein. Aber versprochen – ich arbeite dran
.
Als “UGU” beneide ich dann (gelegentlich) auch mal den angestellten Manager. Denn wie Sie es auch schon andeuten, habe ich so den Verdacht, dass die in den wenigsten Fällen für Entscheidungen auch Verantwortung übernehmen müssen. Aber der Neid ist dann auch schnell wieder verflogen. Muss ich mich für nichts verantworten, fühlt sich das doch sicher an wie bewusst alkoholfreien Wiskey zu trinken?!
Ich freue mich schon auf den nächsten Blogbeitrag!
Ich würde gern noch zwischen den Leadern und denen die führen unterscheiden:
There are leaders and there are those who lead.
Leaders hold a position of power or influence.
Those who lead inspire us.
Whether individuals or organizations, we follow those
who lead not because we have to, but because we want to.
We follow those who lead not for them, but for ourselves.
Inspiriert duch: http://www.ted.com/talks/simon_sinek_how_great_leaders_inspire_action.html