Archiv für Juni 2013

Weshalb eine Zwei-Banken-Strategie?

Montag, 03. Juni 2013


So ein Sparschwein reicht aus, um eine Wurlitzer manchmal zu füttern, aber sie reicht nicht aus, um Wachstum in einem Unternehmen zu finanzieren. Natürlich wird jeder Unternehmer versuchen, im Laufe seines Lebens dahin zu kommen, ein schlechter Bankkunde zu sein. Das heißt, nicht abhängig zu sein von Banken. Aber in der Aufbauphase und in Zeiten besonderen Wachstums wird es wohl nötig sein, Kredite in Anspruch zu nehmen. Und deshalb der Zusammenarbeit mit unseren Banken geht

  • Erstens um Sicherheit: Sie sind niemals sicher, wenn Sie nur eine Bankverbindung haben. Da braucht Sie nur ein Sachbearbeiter mal nicht mehr leiden zu können, und er ließe Sie fallen wie eine heiße Kartoffel.
  • Zweitens um Unabhängigkeit: Sie sind nicht unabhängig, wenn sie nur einen Banker haben. Sie können nicht agieren, Sie können nicht vergleichen.
  • Drittens um die Marge: Das heißt, der Aufpreis, den Sie für ihre Kredite bezahlen müssen – zwischen Ihrem Einkaufspreis und dem Verkaufspreis ihrer Bank. Diese Marge richtet sich natürlich nach ihrem Rating, aber selbst hier lässt sich hart und fair verhandeln.

Arbeiten Sie unbedingt mit einer Zwei-Banken-Strategie! Und noch ein allerletzter Tipp: Bei uns steht auf allen Rechnungen, die unser Unternehmen verlassen, fettgedruckt: „Wir arbeiten nur noch mit Deutschlands mittelstandsfreundlichsten Banken zusammen: Sparkasse und Volks- und Raiffeisen-Bank!