3 Fragen, die Sie vielleicht einmal zu Hause in Ruhe beantworten:
Was ist die Hauptsache in meinem Leben
Wofür bin ich bereit Schweres zu erdulden?
Was ist das tiefste Bedürfnis meines Herzens?
Ich bin seit 40 Jahren mit derselben Frau verheiratet. Und wir haben 12 Unternehmen gemeinsam aufgebaut. Und unser größter Antrieb war immer der, etwas zu hinterlassen für die nächste Generation.
Langfristig angelegtes Unternehmertum.
Die wahren Heros in der Unternehmenslandschaft sind nicht die Shooting Stars, die Sternschnuppen, da habe ich viele Kommen und Gehen sehen. Sondern die wirklichen Helden im Unternehmerlager sind die, die über lange Zeiträume über 100 und mehr Jahre ein Unternehmen am Leben erhalten und die Liebe zu den Produkten, die Liebe zum Unternehmertum immer wieder weitergeben an die nächste Generation.
Ich hoffe, dass mir das eines Tages auch gelingen wird und Ihnen wünsche ich das natürlich auch!
Erinnern Sie sich noch einen Kultsong Ende der 60er Jahre Janis Joplin „Me and Bobby McGee“ – „Freedom is just another word for nothing left to lose“
- Freiheit ist nur ein anderes Wort für nichts zu verlieren zu haben!
Und deswegen empfehle ich Ihnen:
Machen Sie sich ganz schnell selbstständig, in ganz jungen Jahren, wenn Sie noch nichts zu verlieren haben.
Je länger Sie warten, Haus an der Backe mit Abzahlungen, Frau und Kinder, umso größer wird das Risiko sein, umso träger werden Sie werden um sich noch einmal selbstständig zu machen.
Je früher desto besser.
Und klein beginnen. Damit falls es schief geht, der Scherbenhaufen noch von Ihnen persönlich aufgekehrt werden kann.
Früher wurde noch unterschieden zwischen Großunternehmen und sogenannten KMUs (Klein- und Mittelunternehmen).
Diese Unterscheidung ist nicht mehr zeitgemäß.
Wir sehen heute UGUs (unternehmergeführte Unternehmen) und managergeführte Unternehmen.
Und da liegen große Unterschiede. Ein Manager ist noch lang kein Leader, also ist lang noch kein Unternehmer, weil es ja nicht um sein eigenes Geld geht.
Die Unterschiede sind aus meiner Sicht, sehr subjektiv, ein bisschen überzeichnet sind folgende:
Manager sind praktisch veranlagt – Leader visionär.
Manager vernünftig – Leader experimentell.
Manager wollen eine Entscheidung, nur so geht es (Einzimmerwohnung im Kopf) – Leader optionales Denken (Zwölfzimmerwohnung), ein Mehrbrillensystem.
Manager sind sehr gut auf der linken oberen Gehirnhemisphäre – Leader sind eher intuitiv, vertrauen ihrem Bauch.
Manager sind ordentlich, haben gute Manieren – Die anderen sind eher chaotisch und sind leidenschaftlich.
Der größte Unterschied:
Manager müssen sich alles erarbeiten, so wie es in der Bibel steht, im Schweise ihres Angesichtes. Und Leader kreieren.
Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie gearbeitet. Ich habe lediglich den Sandkasten in Bamberg, wo ich aufgewachsen bin, gegen einen viel geileren Abenteuerspielplatz für Erwachsene ausgetauscht.
Wenn Sie gestalten dürfen, merken Sie gar nicht ob Sie 10, 12 oder 14 Stunden zugange waren. Wenn Sie natürlich nur ausführen müssen was andere vorgeben, dann kann ein 8-Stunden Tag sehr lang sein.
Ich persönlich wäre lieber selbstständiger Schuhputzer in Rio de Janeiro als Bankdirektor in Deutschland. Weil ich in Rio jeweils alleine entscheiden könnte, ob ich zuerst die braune oder die schwarze Schuhcreme aufmache. Wohingegen sich der Bankdirektor nach dem Misstrauensprinzip der vier oder gar sechs Augen immer mit anderen abstimmen muss und nie eine Entscheidung alleine treffen kann.
Wollen Sie Hammer sein oder Nagel?
- Das ist eine der wichtigsten Weggabelungen im Leben eines Menschen!
Wenn Sie spüren, dass Sie selbst gestalten wollen, dann ist es eine gute Möglichkeit sich selbstständig zu machen, oder sich ein Unternehmen zu suchen, das Sie ermächtigt, das Ihnen so viel „Empowerment“ gibt, dass Sie tatsächlich viele Entscheidungen selbst treffen können.
Ich hoffe, dass uns nicht nur Gründungsunternehmer zusehen, sondern auch solche, die ein Unternehmen von Ihren Vorfahren, Ihren Eltern übernommen haben. Wo liegt der Unterschied?
Der alte Fritz sagte immer:
Die erste Generation baut auf, die zweite verwaltet, die dritte studiert Kunstgeschichte.
Das muss nicht so sein.
Die ganz ganz großen Unternehmer sind selten die Gründer, sondern die Erben mit dem Biss eines Gründers. Nur die sind rar gesät.
Also prüfen Sie sich, ob Sie so hungrig sind wie ein Gründer wenn Sie ein Unternehmen übernehmen und dann können Sie noch weitaus erfolgreicher sein, weil Sie nicht bei null anfangen müssen.
Wenn Sie so wie ich nicht von Beruf „Sohn“ oder „Tochter“ sind, werden Sie wohl nicht Ihr erstes Unternehmen in eigenen Immobilien eröffnen.
Ich war 11 x Pächter mit Szenelokalen, 11 x Unternehmer 2.Klasse.
Geben Sie sich niemals damit zufrieden, bevor Sie nicht alle Produktionsmittel in eine Hand bekommen.
Pächter werden ständig bestraft. Je erfolgreicher sie sind, umso höher wird die Miete bei der nächsten Vertragsverhandlungen. Alles was Sie in ein fremdes Gebäude investieren und was fest mit dem Haus verbunden ist, gehört mit dem Moment des Einbaus bereits dem Hauseigentümer.
Sie kommen niemals in den Genuss des Wertezuwachses einer Immobilie und das ist eine der besten Anlageformen auf dieser Erde. Und Sie haben riesen Probleme wenn Sie sich Hochmuskeln wollen einen Betrieb zu verkaufen, weil Sie nichts zu verkaufen haben außer heiße Luft.
Also, alle Produktionsmittel müssen in eine Hand. Das wussten schon Marx und Engels – nur die haben andere Hände gemeint.
Ich habe mein erstes Unternehmen mit 13 gegründet.
Als Gymnasiast hatte ich 30 Pfennig Taschengeld in der Woche.
Damals kamen die ersten Parkuhren auf. Dann habe ich immer geschaut, wo eine Parkuhr abgelaufen ist und habe einen meiner 3 Groschen in die Parkuhr versenkt. Als die Autofahrer kamen habe ich gesagt „Mensch Sie wären fast aufgeschrieben worden, ich habe Sie schnell noch vor dem Strafzettel gerettet“ – Die meisten haben mir 50 Pfennig zurückgegeben!
Nach einigen Wochen hatte ich mehrere Schüler für mich arbeiten und kam locker auf 5-10 DM Taschengeld pro Woche.
Ich bin seit 40 Jahren Unternehmer und möchte Sie infizieren mit dem Bazillus des Entrepreneurship des Unternehmertums.
Wir stellen hier regelmäßig kleine Filmchen ein. Sie können jeden alleine anschauen. Das ganze ergibt aber dann ein komplettes Konzept, also alle Beiträge sind mit einem roten Faden verbunden.
Wir freuen uns natürlich auch über Zuschriften, gerne Diskussionen.
Mein Ziel in diesem Blog ist es Sie zu inspirieren, Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und keine Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit mehr zu beziehen.